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Das Bernstein Netzwerk

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Das Bernstein Netzwerk ist ein Forschungsnetzwerk, das 2004 als Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingerichtet wurde. Ziel der Initiative war die langfristige Etablierung der Forschungsdisziplin Computational Neuroscience in Deutschland. Namensgeber für das Netzwerk war der Physiologe Julius Bernstein. Im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung wird das Bernstein Netzwerk mittlerweile mit einem Gesamtvolumen von rund 170 Mio. E uro unterstützt. Das Netzwerk umfasst bundesweit über 200 Arbeitsgruppen an mehr als 25 Standorten. Die beteiligten Forschungsgruppen sind an Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten (Fraunhofer-, Helmholtz-, Leibniz- und Max-Planck- Instituten) angesiedelt. Mithilfe einer BMBF-Anfinanzierung wurden an deutschen Universitäten im Rahmen des Bernstein Netzwerks 22 neue Professuren im Themenfeld der Computational Neuroscience geschaffen, die dauerhaft von den Bundesländern weit...

Wilhelm Louis Stern - Begründer der Differenziellen Psychologie und Erfinder des ersten Intelligenzquotienten

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William Stern, geboren als Wilhelm Louis Stern war ein bedeutender Psychologe, Begründer der Differenziellen Psychologie und Erfinder des ersten Intelligenzquotienten. Er war Mitbegründer der Universität Hamburg, der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und der Zeitschrift für angewandte Psychologie. William Stern, Sohn von Joseph Stern und Enkelsohn des jüdischen Reformers Sigismund Stern, entstammte einem assimilierten jüdischen Elternhaus in Berlin. https://de.wikipedia.org/wiki/William_Stern

Politischer Messianismus

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Politischer Messianismus meint die Durchsetzung eines politischen Programms durch das In-Aussicht-Stellen eines utopischen Ziels, das die Verwirklichung eines Heilszustandes bereits im Diesseits beinhaltet. Zudiesem Ziel leitet eine Führerperson, die ihre Ideen und Vorstellungen in einer Partei verwirklicht und die in einem Personenkult bis hin zur Apotheose verehrt wird. Dieses heilversprechende Ziel erreichen aber nur Auserwählte, die Einsicht in ein Ordnungssystem gewonnen haben, das implizit im Programm der Einheitspartei zum Ausdruck kommt. Die „Anderen“, die diese Einsicht nicht gewinnen konnten oder durften, sind als „Feinde“, die dem eigenen Volk und der Nation schaden, dem Untergang geweiht. Sie stehen der apokalyptischen Entfaltung des heilbringenden Zieles nur im Weg und müssen vernichtetwerden, um das angestrebte Ziel ins Werk zu setzen. Die Menschen müssen, wenn nötig, zu ihrem Glück, das die totalitären Regime zu beinhalten glauben, gezwungen we...

Monika Schoeller und der B‘nai B‘rith

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Monika Schoeller eine Verlegerin und Mäzenin. Sie ist gemeinsam mit ihrem Halbbruder Stefan von Holtzbrinck Teilhaberin der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, Mitglied des Aufsichtsrats und seit 1974 Verlagsleiterin der S. Fischer Verlage in Frankfurt am Main. Monika Schoeller rief 2002 die S. Fischer Stiftung ins Leben, heute eine der wichtigsten kulturellen Stiftungen in Deutschland. Schoeller ist Mitglied des Kuratoriums des Literaturhauses Frankfurt sowie der Kurt-Wolff-Stiftung. 1997 bekam sie die Goldene Verdienstmedaille von B‘nai B‘rith Europe. https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Schoeller

Samuel Fischer, Ullstein und Suhrkamp

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Samuel Fischer war einer der bedeutendsten Verleger in Deutschland. Er war wie sein Kollege und Konkurrent Leopold Ullstein Jude. 1886 gründete er den S. Fischer Verlag in Berlin, der seinen Sitz heute in Frankfurt am Main hat. https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Fischer_%28Verleger%29  1935 zwangen die Machthaber Samuel Fischers jüdischen Schwiegersohn und Nachfolger Gottfried Bermann Fischer die Führung des Verlages innerhalb des Deutschen Reichs aufzugeben. Dieser übergab diesen daraufhin an seinen Cheflektor Peter Suhrkamp, der den Verlag in Deutschland dann unter großen Schwierigkeiten treuhänderisch über die Nazi-Zeit brachte, während Gottfried Bermann Fischer im Exil, zunächst in Wien, dann in Stockholm, eine Auslands-Dependance gründete. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wurden die beiden Verlage wieder zusammengeführt und in Berlin von Gottfried Bermann Fischer und Peter Suhrkamp zunächst gemeinsam geleitet. Als sich 1950 dabei unterschi...

Weder Kommunismus noch Kapitalismus

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Im Staate ist das Gemeinwesen derart eingerichtet, daß die gemeinsamen Angelegenheiten eines ganzen großen Volkes der Willkür einer allmächtigen Bureaukratie ausgeliefert sind, die den Unterthau bevormundet und ihn von der Wiege bis zum Grabe nicht losläßt. Seit der französischen Revolution haben die Völker des europäischen Festlandes krampfhafte Anstrengungen gemacht, den Staat den alten und mittelalterlichen Städterepubliken ähnlich zu machen und die Unterthanen in freie Bürger zu verwandeln, aber aus Gründen, die auf der Hand liegen, vergebens: Bauern, Schuster und Schneider können sich zwar in einem Gemeinwesen von tausend, von zehntausend, auch von hunderttausend Mitgliedern selbst regieren, aber nimmermehr in einem, das zehn bis hundert Millionen umfaßt. Unsre Parlamente sind der Hauptsache nach Debattirklubs, die, obwohl sie sich Volksvertretungen nennen, nicht einmal so viel Macht haben, den »freien Staatsbürger« vor der Willkür eines Polizeibeamten, Ge...

Der Vater des Gaskriegs

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Fritz Haber war ein Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie. Er leitete als Gründungsdirektor 22 Jahre lang das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie in Berlin, das heute nach ihm benannt ist. Fritz Haber wurde als Sohn des jüdischen Ehepaares Paula und Siegfried Haber in Breslau geboren. Habers Versuche mit Phosgen und Chlorgas kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs machten ihn zum „Vater des Gaskriegs“. Fritz Haber war seit Gründung der I.G. Farben 1925 in deren Aufsichtsrat. Im Jahr 1926 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haber